Tempern:
Die besseren Harze benötigen nach dem Aushärten noch eine Behandlung mit Hitze für ihre Endfestigkeit. Gut zu handeln sind Temperaturen bis 60 Grad. Um diese zu erreichen, ist eine Temperkammer erforderlich. Dazu genügt ein Stapel Styropor-Platten, 50mm dick, und eine Malerplane.
Ich lege eine Bahn Styropor auf den Boden, platziere darauf das Boot und baue um dieses herum einen 2-lagigen Tunnel aus den restlichen Platten, den ich vorne und hinten etwas geöffnet lasse. Die Platten verbinde ich mit Paketklebeband möglichst luftdicht. Über den Tunnel drapiere ich die Folie, wobei ich an den Giebeln jeweils wieder eine Öffnung lasse.
Ein in die Öffnung gestellter 2-KW- Heizlüfter (wichtig: muß Ventilator haben!) sorgt für ein Temperaturniveau um 55 Grad selbst im Winter, wenn der restliche Raum um 15 Grad aufweist. Aber Vorsicht: nicht zu nahe an die Materialien stellen, um nichts zu
entzünden! Das gilt für das zu tempernde Gut, wie auch für die Kammermaterialien, vor allem für die Folie. Wenn der Raum gut geheizt ist, reicht es aus, den Heizlüfter vor den Tunnel zu stellen und ihn hineinblasen zu lassen.
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